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13.02.2020 | APA

EU senkt Wachstumsprognose für Österreich auf 1,3 Prozent

Die EU-Kommission hat die Wachstumsaussichten für Österreich erneut leicht zurückgenommen. Laut der Winterprognose vom Donnerstag soll die heimische Wirtschaft 2020 nur noch um 1,3 Prozent wachsen. Im Herbst war die Brüsseler Behörde noch von einem Plus von 1,4 Prozent ausgegangen, im Sommer von 1,5 Prozent. Die Prognose für die Eurozone bleibt wie im Herbst bei 1,2 Prozent.

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Das Wachstum dürfte hauptsächlich von der Inlandsnachfrage kommen, so die Kommission in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Bericht zur Winterprognose. Obwohl es Anzeichen gebe, dass sich die Wirtschaft Ende 2019 stabilisiert hat, bleibe die Stimmung in der heimischen Industrie verhalten. Daher dürften die Ausrüstungsinvestitionen 2020 und 2021 gering bleiben. Die Investitionen in den Bausektor dürften allmählich zurückgehen.

Dank steuerlicher Maßnahmen und steigender Löhne und Gehälter dürfte es weiterhin der Privatkonsum sein, der die Wirtschaft maßgeblich stützt. Der Außenhandel habe sich Ende 2019 etwas erholt und dürfte in den kommenden zwei Jahren in kleinem Ausmaß ansteigen. Ausnahmen seien exportierte Industriegüter und Maschinen- sowie Fahrzeugteile gewesen.

Für Österreich hatte die EU-Kommission ihre 2020er-Prognose schon im Herbst und im Sommer gesenkt. Für das abgelaufene Jahr 2019 geht Brüssel laut aktuellsten Berechnungen hingegen von einem etwas höherem Wachstum aus, von 1,6 Prozent statt von 1,5 Prozent. Für 2021 wird nur mehr ein Plus von 1,3 Prozent erwartet, zuletzt war noch mit 1,4 Prozent gerechnet worden.

Für die gesamte EU geht die Kommission für heuer weiterhin von einem Wirtschaftswachstum von 1,4 Prozent aus. Auch 2021 soll die EU-Wirtschaft um 1,4 Prozent zulegen.

Die Eurozone dürfte 2019 doch um 1,2 Prozent (Prognose zuletzt: +1,1 Prozent) zugelegt haben, genauso soll sie das heuer und 2021 tun. Für die gesamte EU geht die Kommission für 2019 von einem Anstieg der Wirtschaftsleistung um 1,5 Prozent aus, auch dies ist eine leichte Korrektur nach oben (+0,1 Prozentpunkte).

Die Teuerung in Österreich dürfte 2019 auf 1,5 Prozent (Gesamtinflation) zurückgegangen sein, nach 2,1 Prozent im Jahr 2018 und 2,2 Prozent im Jahr 2017. Grund für die gedämpfte Teuerung im Vorjahr waren laut EU-Kommission die gefallenen Ölpreise und die abgeschwächte Lebensmittelteuerung. 2020 soll die heimische Teuerung wegen Basiseffekten bezüglich teurerer Energie wieder leicht auf 1,6 Prozent ansteigen, 2021 dann wieder auf 1,5 Prozent zurückgehen.

Die österreichische Inflation soll damit für 2020 um 0,3 Prozentpunkte über jener des Euroraums (1,3 Prozent) liegen, 2021 um 0,1 Prozentpunkte darüber (Eurozone: 1,4 Prozent). Der Preisdruck komme vor allem von den steigenden Löhnen und Gehältern und steigenden Dienstleistungspreisen.


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