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12.02.2020 | APA

Telekom Austria mit Gewinnsprung nach schwächerem Vorjahr

Die Telekom Austria hat 2019 einen Gewinnsprung um mehr als ein Drittel auf 327,4 Mio. Euro geschafft - das wird sich heuer nicht wiederholen: Der hohe Zuwachs beim Nettogewinn sei vor allem auf die hohen Markenwertabschreibungen durch die Umsetzung der Ein-Marken-Strategie zurückzuführen, die in den zwei Vorjahren den Gewinn gedrückt hätten, erklärte Telekom-CEO Thomas Arnoldner.

Telekom-CEO Arnoldner freut die "solide Entwicklung"
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Die Umstellung auf die einheitliche Marke "A1" werde heuer mit Serbien abgeschlossen, sagte Arnoldner. Die Hauptkennzahl der Profitabilität sei in der Branche das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen), das man in den vergangenen Quartalen kontinuierlich gesteigert habe. "Wir sind jetzt beim bereinigten EBITDA wieder um 4,1 Prozent gewachsen im Gesamtjahr, und wir haben es 2019 zum ersten Mal seit 15 Jahren geschafft, ein EBITDA-Wachstum in allen Märkten zu haben. Das ist für uns die entscheidendste Kennzahl."

Der Umsatz stieg im Vorjahr 2,9 Prozent auf 4,565 Mrd. Euro. Damit sei man im europäischen Branchenvergleich voraussichtlich einer der Spitzenreiter, sagte der Telekom-Chef. "Wir wachsen in allen Märkten und wir wachsen vor allem auch in alle Segmenten. Hervorzuheben ist sicherlich das starke Wachstum, das wir in Osteuropa haben, sowohl im Mobilfunk, als auch im Festnetzbereich", sagte Arnoldner zur APA. Österreich sei ein vergleichsweise schwierigerer Markt, aber auch hier habe man durch ein starkes Geschäft mit hohen Bandbreiten und insbesondere im IT-Dienstleistungsbereich für Geschäftskunden ein starkes Wachstum erzielt.

Für heuer erwartet die A1 Telekom Austria Group ein Umsatzplus von ein bis zwei Prozent. "Wir sind natürlich immer vorsichtig beim Ausblick für das laufende Jahr, weil wir uns nach wie vor in einem hoch wettbewerbsintensiven Umfeld bewegen." Das Umsatzwachstum ergebe sich aus verschiedenen Faktoren: Im Mobilfunkbereich gebe es generell einen starken Kundenzuwachs, in Märkten wie Bulgarien gewinne man auch im Festnetz neue Kunden, etwa beim TV-Service, und in Kroatien und Serbien gebe es eine starke Nachfrage nach mobilen Breitbandlösungen. "Und wir haben aber natürlich auch Märkte mit einer höheren Inflation als in Österreich, etwa Weißrussland oder Bulgarien, und in solchen Märkten gibt es natürlich auch inflationsgetriebene Preisanpassungen."

Seit zwei Wochen ist die A1 mit 5G-Tarifen und neuen Geräten auf dem Markt. "Unser Angebot wurde im Markt positiv aufgenommen und die ersten Anzeichen sind positiv", sagte Arnoldner, für konkretere Aussagen sei es aber noch zu früh. Im Angebot habe man neben unlimitierten Download-Volumina auch eine Priorisierung der 5G-Kunden, auch auf der Kunden-Hotline.

Die Anzahl der Mitarbeiter der Gruppe ging im vergangenen Jahr um 1,9 Prozent auf 18.344 zurück - in Österreich alleine fiel sie um 4,6 Prozent auf 7.625. "Das ist sehr stark in line mit dem, was wir auch in den vergangenen Jahren gehabt haben", sagte Arnoldner. Der Personalabbau erfolge "im guten Einvernehmen mit der Personalvertretung" und sei sehr stark getrieben durch technische Veränderungen, zunehmende Automatisierung und sei eine natürliche Entwicklung. "Wir gehen davon aus, dass das einfach die natürliche Entwicklung auch über die nächsten Jahre sein wird. So wie es in den vergangenen Jahren der Fall war, wird es sich auch zukünftig in etwa so weiter entwickeln."

Der Betriebsrat hatte zuletzt Kritik an den "massiven Einschnitten bei der Belegschaft" gesprochen und sich deshalb gegen die angekündigte Erhöhung der Dividende von 21 auf 23 Cent je Aktie ausgesprochen.


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