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16.10.2019 | APA

Sektsteuer für Henkell abgehakt - Rosé als Wachstumstreiber

Die im Jahr 2014 wiedereingeführte Sektsteuer in Österreich hat bei den Schaumweinherstellern für Unmut und Umsatzeinbußen gesorgt. Die von der ÖVP/FPÖ-Regierung angekündigte Abschaffung der Steuer fiel dem vorzeitigen Regierungsende zum Opfer. Für den Chef des Marktführers Henkell Freixenet Austria, Philipp Gattermayer, ist das Thema Sektsteuer "schon länger abgehakt".

Hierzulande werden pro Jahr mehr als 32 Millionen Flaschen getrunken
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APA (dpa)

Besondere Zuwächse habe Henkell in den vergangenen Jahren in den Bereichen Rosé, Prosecco, Premium und alkoholfrei verzeichnete, sagte Gattermayer im APA-Gespräch. Rosé-Sekt und -Prosecco werde auch gerne im Frühjahr und im Sommer getrunken. Henkell hat laut Zahlen des Marktforschers Nielsen in Österreich knapp 39 Prozent Marktanteil beim Schaumwein-Absatz und 32 Prozent beim Umsatz. Hierzulande werden pro Jahr mehr als 32 Millionen Flaschen getrunken, davon entfallen rund 7,6 Millionen auf Flaschen von Henkell Freixenet.

Die Schaumweinbranche macht mit Sekt, Champagner und Prosecco rund drei Viertel des Jahresumsatzes im vierten Jahresquartal rund um Weihnachten und Silvester. "Auch Bälle und Hochzeiten sind noch immer ein 'Dauerbrenner' für Schaumwein, allerdings geht der Trend zu Schaumwein als Menü-Begleitung", sagte Gattermayer. Insgesamt werde etwas weniger getrunken, dafür mehr Geld für höhere Qualität ausgegeben.

Zum August 2018 hatte die zum deutschen Oetker-Konzern gehörige Henkell-Gruppe rund 51 Prozent der Anteile des katalanischen Cava-Herstellers Freixenet übernommen. Damit war sie nach eigenen Angaben zum Weltmarktführer in der Schaumweinbranche aufgestiegen. Seit Jahresbeginn firmieren die beiden Unternehmen als Henkell Freixenet. Weltweit zweitgrößter Schaumweinhersteller ist Rotkäppchen-Mumm aus Deutschland, gefolgt von E. & J. Gallo Winery aus den USA.

Die Sekt- und Prosecco-Eigenmarken der Supermarktketten sind in Österreich laut Gattermayer für Henkell "nicht das Riesenthema". Man spüre die Eigenmarken "kaum" und sehe den Handel "als Partner, nicht als Gegner". Der Anteil der Schaumweinprodukte, die im Lebensmittelhandel zu Aktionspreisen verkauft werden, liegt schätzungsweise bei rund 70 Prozent.


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