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08.10.2019 | APA

Digitalisierung für Kapsch BusinessCom Wachstumsmotor

Für die Kapsch BusinessCom, ein auf Informationstechnologie spezialisiertes Unternehmen der Kapsch-Gruppe, ist die Digitalisierung ein Wachstumsmotor. "Die Explosion der Datenmengen feuert unser Geschäft an", sagte Jochen Borenich, Mitglied des Vorstands der Kapsch BusinessCom, in Salzburg. Derzeit beschäftigt das Unternehmen knapp 1.400 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von 350 Mio. Euro.

Sicherheit wird großgeschrieben
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APA (dpa)

"Wir wachsen mehr als doppelt so schnell wie der Markt", sagte Borenich und verwies auf ein Umsatzplus von zehn Prozent pro Jahr. Um die digitalen Möglichkeiten optimal zu nützen, arbeitet Kapsch BusinessCom auch mit Startups zusammen. Man sei gerade dabei, sich mit zehn Prozent an WorkHeld zu beteiligen, kündigte Borenich an. Das Startup entwickelt Sprachassistenten für Montage, Service und Produktion.

Neben Digitalisierungsprojekten ist ein Schwerpunkt des Unternehmens die IT-Sicherheit. Dabei orten sowohl Borenich als auch der neue Leiter der Niederlassung Salzburg, Hans-Peter Ziegler, erhebliche Defizite bei den Unternehmen. "Cyber-Kriminalität ist der am stärksten wachsende Bereich der Kriminalität", gab Borenich zu bedenken. Die Sicherheit mache oft aber nur einen Bruchteil der Ausgaben des IT-Budgets aus.

Erpressungsversuche und Industriespionage seien die Gründe, warum viele Unternehmen zum Ziel von Hackern würden. Wie drängend das Problem ist, zeigt eine Zahl: Das Cyber Defense Center von Kapsch BusinessCom verzeichnet pro Monat rund 500.000 relevante Angriffe. Schwachstellen in Unternehmen seien oft die Mitarbeiter oder die Produktion, die mit in die Jahre gekommenen Systemen arbeitet. Da hätten Hacker leichtes Spiel. Grundsätzlich gelte: Bei jedem Digitalisierungsschritt müsse immer auch die IT-Sicherheit aufgerüstet werden. "Sonst besteht die Gefahr, dass damit eine Hintertür aufgeht. Einem Einbrecher ist jede Tür recht", sagte Borenich.

Das gelte auch für den privaten Bereich und Smart-Home-Lösungen. Auch hier sei das Augenmerk auf IT-Sicherheit zu legen, riet Ziegler: "Jeder, der sein Gerät ungeschützt ins Internet hängt, macht Hackern die Türen auf."


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