APA - AUSTRIA PRESSE AGENTUR APA-OTS APA-DEFACTO APA-IT APA-IMAGES APA-MEDIAWATCH
APA-OnlineJournale   APA - Austria Presse Agentur

Homepage
Ihre Journale
Editorial
Produktinfo
Navigation/Help
Impressum
Offenlegung
Kontakt
APA im Netz
Passwort �ndern
User Login

BEISPIEL TOP-THEMA


SIE BEFINDEN SICH BEREITS AM ANFANG.SIE BEFINDEN SICH BEREITS AM ENDE. ÜBERBLICK DIESES DOSSIER DRUCKEN

13.02.2017 | $group

Arbeitslosigkeit in Österreich wird laut EU weiter steigen

Die EU-Kommission rechnet in ihrer Winterprognose vom Montag für Österreich mit einer steigenden Arbeitslosigkeit, von 6,0 Prozent im Jahr 2016 auf 6,1 Prozent 2017 auf 6,2 Prozent im Jahr 2018. Das Arbeitskräfteangebot sei durch die starke Migration aus anderen EU-Staaten sowie durch die steigende Zahl von anerkannten Asylbewerbern merklich angestiegen, erklärte die EU-Kommission am Montag.

Der Arbeitsmarkt wächst in Relation zur Zuwanderung zu langsam
Vollansicht
APA (dpa)

Obwohl auch die Beschäftigung stetig zunehme, könne die österreichische Wirtschaft das steigende Arbeitskräfteangebot nicht völlig aufnehmen, weshalb die Arbeitslosenrate weiter steigen werde. 2015 betrug die Arbeitslosenrate noch 5,7 Prozent in Österreich. Im Vergleich zum EU-Durchschnitt hat Österreich noch immer die niedrigere Rate: Für die Eurozone erwartet die EU-Kommission allerdings einen starken Rückgang der Arbeitslosenquote von 10,0 Prozent in 2016 auf 9,6 Prozent 2017 und 9,1 Prozent 2018. Auch für die gesamte EU erwartet die EU einen Rückgang der Arbeitslosigkeit auf 8,1 Prozent im laufenden Jahr und 7,8 Prozent im nächsten.

Die Investitionen und der Privatkonsum haben nach Ansicht von der EU-Kommission von der Einkommenssteuerreform profitiert, sie sind zum Hauptantrieb für Wachstum geworden. Deutlich hätten sich die Häuserpreise und Mieten entwickelt, nicht nur in Wien, sondern in allen größeren Städten in Österreich, erklärte die EU-Kommission. Die Investitionen in den Bau neuer Wohnungen würden aber nur moderat zunehmen, obwohl der Bedarf durch Migration und Bevölkerungswachstum zunehmen werde.

Die österreichische Exportwirtschaft wird nach Ansicht der EU-Kommission in den kommenden Jahren weiter wachsen, obwohl die Aussichten für den Weltmarkt und den globalen Handel unsicher seien. Die österreichische Exportwirtschaft sollte jedoch in der Lage sein, flexibel auf veränderte Handelsbedingungen zu reagieren und wegen der starken Konzentration auf die EU eine stabile Aussicht haben, meint die EU-Behörde.

Das Budgetdefizit Österreichs wird nach Schätzungen der EU-Kommission von 1,4 Prozent in 2016 auf 1,2 Prozent im laufenden Jahr und 0,9 Prozent 2018 zurückgehen. Auch die staatliche Gesamtverschuldung soll laut der Prognose von 83,5 Prozent 2016 auf 81,3 Prozent 2017 und 79,3 Prozent 2018 sinken. Die Ausgaben für Flüchtlinge würden von 2017 an schrittweise zurückgehen, im Einklang mit der sinkenden Zahl von Neuankömmlingen, erwartet die EU-Kommission.


SIE BEFINDEN SICH BEREITS AM ANFANG.SIE BEFINDEN SICH BEREITS AM ENDE. ÜBERBLICK DIESES DOSSIER DRUCKEN


Weitere Themen finden Sie in der Übersicht und im Archiv.

 

HINTERGRÜNDEInformation


Verantwortlicher Redakteur: Hermann Mörwald Von der Redaktion recherchiert
Hermann Mörwald
Verantwortlicher Redakteur


Weitere APA-Stories zum Thema:






_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

APA-BusinessFacts
© APA - Austria Presse Agentur / powered byAPA CMS(Info)
Bitte wählen Sie eine der Druckoptionen links.




top