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MEDIENBERICHTE

21. 04. 2017 | KURIER

Wissen importieren statt nur Waren exportieren

Österreichische Exporteure sollen mehr importieren. Und zwar internationales Know-how in ihrem Bereich. Mit einer neuen "Innovationsoffensive" will die Außenwirtschaftsorganisation der Wirtschaftskammer (WKO) heimische Betriebe besser an internationale Forschungsergebnisse und Trends heranführen. "Wir wollen nicht nur Österreich in der Welt positionieren, sondern die Welt auch in Österreich", betonte WKO-Präsident Christoph Leitl. Vorhandenes Know-how solle nach Österreich, um es für neue Produkte und Dienstleistungen zu nutzen. Bisher sei der Fokus mehr auf den reinen Außenhandel gelegen, aber das reiche in der globalisierten Wirtschaft schon lange nicht mehr, ergänzt Walter Koren, Leiter der Außenwirtschaft in der WKO. "Jetzt bringen wir Wissen nach Österreich."

Dafür sollen auch die Forschungsdatenbanken von Elite-Universitäten angezapft werden. Bis Jahresende sollen Kooperationen in den USA mit dem MIT in Boston und der Stanford University in Kalifornien, in Europa mit der ETH Zürich und Oxford University sowie in Asien mit der Singapore Nanyang Technological University geschlossen werden. Eine Million Euro lässt sich die WKO die Zusammenarbeit mit den "vier Leuchttürmen" (Leitl) kosten. Weitere "Positionslichter" sollen weltweit 25 Außenwirtschaftsstellen liefern, die künftig auch als zentrale Innovationszentren Wissenschaft und Wirtschaft noch besser vernetzen sollen. Was die Betriebe davon haben? Sie können etwa "Zukunftsreisen" buchen, um in Vorzeigeregionen der Welt die Zukunft der Bauens, der Elektromobilität oder des Tourismus kennenzulernen.

Know-how-ExportDass Österreich aber auch höchst erfolgreich Wissen exportiert, zeigt die aktuelle Bilanz der wissensbasierten Dienstleister (Informations- und Kommunikationstechnologie, Consulting). Die aus 120.000 Unternehmen bestehende Sparte konnte im Vorjahr den Umsatz um 7,5 Prozent steigern, die Exportquote lag mit 14,1 Prozent mehr als doppelt so hoch wie im Gewerbe und Handwerk. Vor allem Ingenieurbüros sind stark im Ausland nachgefragt, ihre Exportquote liegt bei 18 Prozent. Strukturwandel und Digitalisierung würden den wissensbasierten Dienstleistern gute Aufträge bescheren, resümiert WKO-Spartenobmann Robert Bodenstein.

anita staudacher


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