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MEDIENBERICHTE

21. 04. 2017 | KURIER

Beim Forschen zählt Österreich zur europäischen Spitze

vonChristine KlaflRekord.

Für Forschung werden heuer in Österreich 11,33 Milliarden Euro ausgegeben. Im Hochsommer entwickeln sich japanische Großstädte wie Tokio oder Kioto zu Glutöfen, die Klimaanlagen laufen praktisch rund um die Uhr. Die Kühe im Umland können sich nicht abkühlen. Sie leiden und geben daher weniger Milch. Beim Agrarzentrum in der Präfektur Kioto läuft jetzt ein eigenwilliges Experiment: Gemeinsam mit der japanischen Bekleidungsfirma Gunze wollen Bauern einen "Kühlbody" für Kühe entwickeln. Kühlendes Hightech-Gewebe, das wie ein riesiges T-Shirt anmutet, soll helfen, die Kühe bei Milchlaune zu halten.

Aus dem Experiment mag vielleicht keine Serienproduktion werden, weil die Bodies für Kühe zu teuer sind. Es zeigt aber doch, dass durch Forschen viele Probleme gelöst werden könnten. Auch deshalb hat sich die heimische Bundesregierung zum Ziel gesetzt, die Forschungsquote bis zum Jahr 2020 auf 3,76 Prozent zu erhöhen. Mit dieser Quote werden die Forschungsausgaben in Prozent der Wirtschaftsleistung ausgedrückt.

Heuer werden die Forschungsausgaben in Österreich von 10,9 auf 11,33 Milliarden Euro steigen, lautet die jüngste Schätzung der Statistik Austria. Damit wird die Forschungsquote von 3,12 auf 3,14 Prozent zulegen. Innerhalb der EU forschen nur die Schweden mehr als die Österreicher.

PrämieDen größten Brocken in Sachen Forschung & Entwicklung (F&E) stemmen die Unternehmen. Von ihnen kommen 5,46 Milliarden Euro (siehe Grafik). Das werden heuer um drei Prozent mehr sein als im Vorjahr. Der Anstieg im öffentlichen Sektor macht sogar 5,2 Prozent aus. Die Statistik Austria sieht den Hauptgrund für diesen starken Anstieg in der Anhebung der Forschungsprämie. Diese wurde für ab 2016 durchgeführte F&E von zehn auf zwölf Prozent aufgestockt.

Eingeführt war die Forschungsprämie im Jahr 2002 worden, seither wurde sie sukzessive erhöht. 2018 soll sie noch einmal steigen - auf dann 14 Prozent. Laut Statistik Austria wurden im Vorjahr 527,7 Millionen Euro an Forschungsprämie ausgeschüttet. Heuer werden es nach Angaben des Finanzministeriums knapp 628 Millionen Euro sein.

"Wir setzen hier ganz bewusst einen Schwerpunkt. Innovationen entscheiden über die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes und sichern wertvolle Arbeitsplätze", so Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner dazu. Staatssekretär Harald Mahrer sieht in der Forschungsprämie auch einen Anreiz für ausländische Unternehmen, sich in Österreich anzusiedeln.


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